
Die letzten Tage zum Beispiel waren wir segeln! Durch die Whitsunday Islands! Am Donnerstag letzter Woche sind wir in Airlie Beach angekommen, von wo aus am Sonntag unser Ausflug anfing. Wir hatten nicht die größten Hoffnungen in den Trip gesetzt, weil es in Airlie Beach einfach die ganzen drei Tage wie aus Eimern geschüttet hat. Alle Sachen im Auto wurden langsam klamm und um dies alles noch zu verschlimmern habe ich (Sara) ALLE Mückenstiche der ganzen Welt abbekommen. Die Mücken stören sich nicht daran, dass ich mich fast tot schwitze mit langen Sachen und um ihnen zu entkommen auch noch im Schlafsack eingewickelt bin, während Michael in Boxershorts neben mir relaxt und nicht gestochen wird. Die gute Nachricht für Mims lautet also: Meine Beine sehen jetzt wieder genau so aus, wie vor einem halben Jahr.
Samstag mussten wir schon einmal zu der Reiseagentur gehen, die den Segeltörn organisiert. Dort haben wir eine kleine Einführung (hier genannt: Briefing, was jetzt mein Lieblingswort ist) bekommen. Mehrmals wurde betont, dass wir dringend Alkohol mitbringen sollten, weil es an Board des Schiffes keinen zu kaufen gibt. Die Möglichkeit, dass wir vielleicht keinen brauchen wenn wir tauchen, gab es anscheinend nicht.

Am Sonntag sind wir dann aus unserem Luxuscampingplatz ausgecheckt, haben unsere Wertsachen im Airlie Beach Public Locker Room eingeschlossen, unser Auto sicher an der Marina geparkt und uns mit der restlichen Gruppe getroffen. Nachdem wir unsere Stinger Suits, die Anzüge, die uns im Wasser vor den gefährlichen Tentakeltieren schützen sollen, bekommen hatten und uns ein weiteres Briefing angehört hatten ging es an Board.

Die Länge des Schiffes betrug ca. 25, genauso wie die Teilnehmerzahl. Kaum abgelegt gab es das nächste Briefing, dann ging es in Richtung Resort. Das Resort, in dem wir zwei Nächte geschlafen haben, liegt auf Hook Island, war recht klein, aber lag direkt am Strand. Um vom Schiff zum Strand und zurück zu gelangen, mussten wir immer mit einem kleinen Motorboot abgeholt werden. An diesem Abend haben wir nur noch gegessen, uns unterhalten und sind in unsere Betten geschlüpft.
Montag wurden wir pünktlich um 6h geweckt, um um halb sieben an Board des Schiffes zu frühstücken. Da die See nicht so ruhig war, sind wir übrigens die ganzen drei Tage immer nur mit Motor gefahren. Im Vergleich zu Airlie Beach war das Wetter zwar in Ordnung, leider hat es aber trotzdem noch häufig geregnet und der Himmel war nahezu immer bewölkt (Was leider NICHT vor Sonnenbrand schützt, wie 99% der Teilnehmer schmerzlich erfahren mussten). Gegen 10h hatten wir die Stelle erreicht, an der wir unseren Tauchgang machen wollten. Ein Tauchgang pro Person war inklusive, juhu! Michaels Ohr wurde noch etwas geschont, er ging schnorcheln. Ich war natürlich total stolz, nun mit den 4 anderen zertifizierten Tauchern abtauchen zu dürfen, während die anderen sich erst einmal in kleinen Gruppen ein riesenlanges Briefing anhören mussten. Doch es stellte sich heraus, dass es an dieser Tauchstelle überhaupt keinen Unterschied gemacht hat, ob man geschnorchelt, getaucht oder mit Tauchlehrer an der Hand getaucht ist. Es war so schlechte Sicht, wahrscheinlich nur 3m. Ich habe vielleicht 10 Fische gesehen! Und genau wie beim Ski fahren wenn es sehr nebelig ist hat man bei Tauchen bei schlechter Sicht Angst, in irgendetwas hinein zu schwimmen. Ich war einfach nur froh, wieder aus dem Wasser zu sein, als es endlich vorbei war. Zum Glück war diese Erfahrung kostenlos!

Nach zwei weiteren Stunden „Segeln“ gelangten wir dann zur größten Whitsunday Island, auf der sich der berühmte Whitehaven Beach befindet. An diesem wunderschönen Strand gibt es den pursten Sand der Welt! Zuerst sind wir auf einen Aussichtspunkt gestiegen, von dem aus wir den ganzen Strand und ein paar weitere Inseln betrachten konnten. Es war zwar kein klarer Himmel, sodass das türkise Meer nicht ganz so zur Geltung kam, trotzdem war der Sand extrem weiß und das Wasser extrem klar. Wir durften dann auch an den Strand gehen und durch den weißen, weißen, weißen Sand spazieren.

Am Abend gab es super leckeres Chicken Schnitzel mit Fritten und Salat. Da waren alle glücklich. So müde wie wir vom ganzen Schaukeln auf unruhiger See alle waren ist der größte Teil der Gruppe schon um 21h ins Bett gefallen.
Gestern dann ging es wieder früh los, da wir vor der Rückreise nach Hause noch eine weitere Stelle zum Schnorcheln angefahren sind. Michael und ich wollten aber nicht mehr ins Wasser, so sind wir an Board des Schiffes geblieben und haben ein bisschen gedöst. Die Rückfahrt war nochmal ein richtiges Abenteuer, da starke Wellen herrschten und das Boot so schaukelte wie noch nie. Es haben sich auf der Tour übrigens mindestens drei Passagiere vor Seekrankheit übergeben. Also waren wir glaube ich alle ein bisschen erleichtert, in Airlie Beach dann gestern wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Der „Segeltörn“ hat sich schon gelohnt, da wir die Whitsundays unbedingt sehen wollten und der Whitehaven Beach wirklich wunderschön ist. Leider war aber das Wetter nicht perfekt, sodass wir weder die Zeit an Board aufgrund des ständigen Schaukelns richtig genießen konnten, noch das Tauchen oder die Zeit, die wir draußen verbracht haben :( Schade.
Der nächste Bericht über unseren heutigen Tag kommt (wahrscheinlich) morgen, jetzt müssen wir schnell schlafen, da wir heute echt was Cooles und Anstrengendes gemacht haben.
Hey Sale :-)
AntwortenLöschenIch hatte damals in Australien auch unendlich viele Mückenstiche...ich bin dann zur apotheke gegangen und habe planzliche tabletten bekommen die mein blut anders riechen lassen und es hat wirklich geholfen :-)
nur zu empfehlen :-)
wünsch euch noch eine schöne reise,
liebste grüße
julia
Hallo ihr süßen!
AntwortenLöschenVoll cool was ihr wieder erlebt habt! Ich bin mir sicher wenn ihr wieder nach hause kommt, koennt ihr euch gar nicht mehr an alles erinnern, da es einfach zu viel geben wird an das ihr euch erinnern könntet. Wooow! Echt cool!
Und ihr habt tolle Bilder von euch gemacht! Freue mich jedes mal wenn ihr Bilder von euch reinstellt.
Denke an euch, die Zeit vergeht wie im Flug
Passt auf euch auf!
hihi! das letzte bild ist so lustig! es sieht so aus, als wenn michi die sara mal eben so hochnimmt (nicht, dass ich das so aussergewöhnlich finden würde)...
AntwortenLöschenansonsten sinds (trotz angeblich "schlechtem" wetter - wir würden uns hier über solch ein wetterchen bestimmt im moment sehr freuen) echt tolle bilder und viele schöne geschichten - fast wie im märchen!
:-))) uti & co