










Als wir heute Morgen schon um 5 Uhr wegen des Jetlags aufgewacht sind, haben wir uns kurz gefragt, ob wir heute wirklich aus einem Flugzeug aus 4,2 km Höhe springen sollen: Das Wetter war perfekt, wir sind noch jung und unschuldig, jetzt ist der perfekte Moment: „JA!!“
Nach einem kurzen Frühstück und einer Dusche machten wir uns auf den Weg zur „Jump the Beach“ Firma in Brisbane, bei der wir den Sprung wagen sollten. Wir waren erfreut wie schnell und einfach alles ablief. Schnell etwas ausgefüllt, unterschrieben, eine Dreißig Sekunden lange Einweisung bekommen, Gurt angezogen und los ging es. Wir sind vom Tauchen gewohnt, dass alles ewig lange dauert (Vorbereitungen, Checks, Stau auf dem Schiff, etc.); jedoch nicht beim Skydiving.
Nach einigen Minuten sind also Sara, drei andere mutige Kandidaten, unsere jeweiligen Profipartner und ich zu einem kleinen Flughafen gefahren. Auch das dauerte nicht lange. Unmittelbar danach stand ein kleines Propellerflugzeug vor unseren Nasen. Ich (Michael) muss wirklich sagen, dass ich bis zu diesem Moment wirklich noch gar nicht aufgeregt war; als das Flugzeug allerdings mit laufendem Motor vor uns stand, war Nervositätsstufe 1 erreicht. Wir stiegen ein und hoben natürlich sofort ab. Anfangs genoss ich noch den Ausblick über Brisbane und die Sunshinecoast, die unter uns zum Vorschein kamen. Dann wurde es aber immer kälter und als sich mein Springpartner richtig eng an mich festgeschnallt hatte, bevor er die Tür des Flugzeugs öffnete und Nervositätsstufe 2 wurde erreicht. Der Wind pfiff und es war laut. Hinter mir saßen die restlichen Springer mit den jeweiligen Profis im Rücken. Danach hieß es, ich solle die Füße aus der Tür halten und sie unter das Flugzeug klemmen. Ach du scheiße, kann man da nur sagen. Nervositätsstufe 5!! Ich hing nur noch an meinem Partner, der dann auf einmal vom Flugzeug losließ (ich als Überlebenskünstler habe also als erstes das fliegende „Transportmittel“ verlassen). In den ersten Sekunden orientierungslosen Fallens befand ich mich in der Aufregungsphase zehnten Grades. Kurz darauf haben wir unsere Position (mit dem Bauch zur Erde zeigend) eingenommen und sind eine Minute lange nur gefallen, wobei es stetig immer wärmer wurde!
Dieses Gefühl ist unbeschreiblich, weil man noch nie in seinem Leben etwas Vergleichbares erlebt hat. Man fällt einfach, und das mit bis zu 350 Stundenkilometern. Sara ist als dritte gesprungen. Ihr Mund wurde von dem krassen Wind sofort trocken. Es ist echt schwierig den Mund geschlossen zu halten, da der Luftwiderstand wirklich immens ist.
Es ist einfach nur geil!!!!! Kurz nach dem Absprung war ich dann auch nicht mehr so aufgeregt. Verblüffenderweise hatten wir beide ab kurz nach dem Absprung eigentlich keine Angst mehr, sondern haben nur noch genossen. Man hat eine tolle Aussicht und ein Gefühl, das jeden Cent des Geldes Wert war.
Schließlich öffnete sich irgendwann der Fallschirm; wir durften sogar ein bisschen selbst steuern und den herrlichen Ausblick genießen. Daraufhin landeten wir am Strand und konnten nicht glauben, was sich da gerade ereignet hatte -
Ein unvergessliches Erlebnis.
Ihr Lieben,
AntwortenLöschenIhr verbringt Eure Zeit ja an traumhaften Stellen! Ich freue mich für Euch.
Obwohl: hier ist es auch sehr schön: zur Zeit drei mal täglich Schnee schippen und dann nen Glühwein kippen - auch nicht übel. Und der Schnee bei uns ist bestimmt weißer als Euer Traumstrand :-)
Ich warte jetzt noch ab, bis sich Maren verdrückt hat, dann fahre ich zu Euch.
Apropos Stefan: wieso kam da eigentlich keinerlei Artenbestimmung über die zerschnittenen Beutekrebse oder den Sara-Fische? Kennt der die nicht oder will der nicht mehr?
Euch ein frohes Fest (ohne Baum) und paßt gut auf die kleine Schester auf,
Friedel
Hm. ihr seid schon krass!Witzige fotos :D! also meine hände zitterten schon als ich auf dem FreeFall Tower im Movie Park war ;) wie wollt ihr das alles eigentlich noch übertreffen ihr spinnis? :)
AntwortenLöschenkussis
krini :)!