Donnerstag, 24. März 2011

Bangkok und Hua-Hin (Tag 4 und 5)

Aufgabe für diesen Bericht: Wie viele Binnenreime verstecken sich im Text?

Gestern Morgen haben wir erstmal asiatisch gefrühstückt: Chicken Rice. Es war sehr lecker, auch wenn ich (Sara) normal ein süßes Frühstück bevorzuge. Danach sind wir zurück nach Bangkok gefahren und Michael hat sich einen neuen Haarschnitt verpassen lassen, während ich ein bisschen shoppen war.

Zurück bei Kong haben wir seinen Vater kennengelernt, der während der Woche in Hua-Hin arbeitet und nur am Wochenende zu Hause wohnt. Ein sehr lieber, großzügiger Mensch, wie wir später noch erfahren durften. Da wir abends Essen gehen wollten, gab es nur einen kleinen Lunch: Thailändische Süßigkeiten. Nicht so unser Geschmack, das konnten wir schon ohne zu probieren erkennen. Einmal waren das grüne und pinke nudelähnliche Fäden, die man aus einer sehr süßen, weißen Suppe heraus isst. Die waren leider gar nicht lecker, aber um den guten Eindruck aufrecht zu erhalten, haben wir lieber die ganze Portion aufgegessen. Dann gab es noch gezuckerten Reis mit Mandeln, Mangos und einer anderen Soße - auch kein richtiger Burner, aber schon wesentlich leichter zu ertragen. Und zum Nachtisch-Nachtisch gibt es hier immer einen Obstteller mit Wassermelone, thailändischem Apfel, Mango, Papaya und vielem mehr.

Den Nachmittag über haben wir ein bisschen in unserem schönen, klimatisierten Zimmer gechillt. Draußen ist es seit gestern über 30°C und hier herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Abends sind wir dann mit Kong und seinen Eltern in ein deutsches Restaurant gefahren. So ein schönes deutsches Restaurant hab ich in Deutschland noch nie gesehen! Es lag schon allein an der schönsten Straße Thailands und die Kellner/-innen waren alle in Dirndl und Lederhosen gekleidet. Das Restaurant war riesig groß und richtig gut besucht, aber da Kongs Vater die Besitzerin gut kennt, haben wir trotzdem sofort einen Platz bekommen und nach 8 Monaten endlich nochmal Kartoffelpüree gegessen! In Thailand ist das anscheinend so, dass man sich nicht 10 Minuten die Karte anguckt und dann kommt der Kellner wieder, sondern man hat ca. 10 Sekunden zum Überlegen, dann wird die Bestellung aufgenommen. Da ist uns aufgefallen, dass man bei deutschem Essen aber eigentlich bestellen kann, was man will, es wird nie so richtig ekelhaft werden. In Thailand oder anderen unbekannten Ländern weiß man ja nie genau, was einen erwartet. So hatten wir beide dann keine 10 Minuten später ein leckeres Cordon Bleu vor der Nase stehen, während Kong seine Schweinshaxe verschmaust hat.

Heute Morgen mussten wir schon früh aus den Federn, da wir um halb 8 nach Hue-Hin aufgebrochen sind. Hier arbeitet Kongs Vater; es ist ein ruhiger Ort am Strand. Es gibt nicht viel zu sehen, deshalb haben wir den ganzen Tag im Hotel verbracht. Wir sind extra wegen des Hotels hier hin gefahren; der Hotelbesitzer ist ein guter Freund von Kongs Vater. Aber dieses Hotel ist es auch wert.

Wir wissen wirklich nicht, womit wir diesen Luxus verdient haben. Diese Familie ist total gastfreundlich. Sie freuen sich uns alles zu zeigen (und zu zahlen), was sie können. Wir sind die ersten ausländischen Gäste und Kong haben seine fünf Tage letztes Jahr bei Michael sehr gefallen. Trotzdem ist alles was wir heute erlebt haben einfach nur übertrieben. Wir genießen es sehr und danken Kong bestimmt 40 Mal pro Tag dafür, dass er uns alles so selbstverständlich zeigt. Aber heute konnten wir unseren Mund nicht, wie vor ein paar Tagen noch gerade möglich war, wieder zu klappen.

Wir fuhren mit dem Auto vor, schon wurden uns die Türen aufgehalten und das Gepäck weggenommen und auf einen goldenen Wagen gelegt; es erwartete uns später im Zimmer. Nach den anstrengenden zehn Schritten zur Rezeption bekamen wir erstmal ein gekühltes Eukalyptus-Erfrischungshandtuch und Honig-Eistee gereicht, damit wir die fünf Minuten des Eincheckens auf jeden Fall überleben. Man muss es eigentlich selbst sehen um zu verstehen, wie wunderschön dieses Anwesen ist. Ich kann nur sagen, es wurde der Palast des fünften Königs von Thailand nachgebaut.

Distanzen von unserem Grundstück bis zum Wasser: Meer: 20m, Pool: 2m, Jacuzzi: -2m

Kong und sein Vater haben uns zu unserer Hotelsuite gebracht. Schrieb ich Suite? Sorry, ich meinte VILLA. Das Hotel hat im schlechtesten Zimmer fünf Sterne und Michael und ich bekommen eine der drei verfügbaren Villen!? Warum!? Boah, so etwas haben wir bisher nur im Fernseher gesehen. Wir haben ein sehr schönes Wohnzimmer, eine Küchenzeile, aber ohne so an Arbeit erinnernde Dinge wie ein Waschbecken, ein riesiges Badezimmer mit zwei Waschbecken, Badewanne und Monsterdusche, ein Schmink- und Ankleidezimmer, ein Schlafzimmer mit Schreibtisch, Fernseher und fettem Soundsystem, einer Sitzecke und einem Himmelbett, bei dem aus Stylegründen die Vorhänge fehlen. In unserem privaten Garten haben wir dann noch eine Außendusche mit mega von-oben Duschkopf, eine Terrasse mit Stühlen und Sonnenliegen und einen Pavillon, unter dem schön im Schatten unser eigener Whirlpool vor sich hin schimmert. Aber macht euch selbst ein Bild. Hier könnt ihr unsere Villa sehen: http://www.worabura.com/villa_phuket.html

Da wir von der Reise müde waren, haben wir erst einmal einen Film geguckt: Karate Kid. Als wir fertig waren, haben Michael und ich den riesigen Hotelpool ausprobiert, Kong war währenddessen essen. Mit dem Schwimmen mussten wir uns dann schon wieder beeilen, hatte Kongs Vater doch für 15h schon eine Massage für uns gebucht! So ein Stress! Diese Massage war bisher die beste und professionellste. Erst gab es den Begrüßungseistee von der Rezeption, dann wurde man in Hotelunterwäsche eingekleidet und hat ein heißes Fußbad bekommen. Diesmal wurden wir auch gefragt, ob wir Massagestärke soft, medium oder hard bekommen möchten und welchen Duft von Öl wir bevorzugen.

Als meine Massage zu Ende war und Michaels begann, habe ich mich auf unsere schöne Terrasse in die Sonne gelegt und Musik gehört. Entspannen muss man sich ja auch mal. Danach habe ich noch ein paar Ründchen im Pool gedreht, unter der Mosterdusche geduschscht und dann kam Michael auch schon von seiner Massage gehuscht.

Das Abendessen wurde uns draußen serviert, direkt am Meer. Wenn Kong das Essen gefällt, bestellt er immer mehrere Sachen. Erst Suppe, dann Salat, Hauptgericht (Pizza und Spaghetti), frittierten Reis und zum Abschluss noch einen großen Fruchtteller. Wir waren mal wieder so voll! Seitdem wir in Thailand sind, konnten wir uns noch kein einziges Mal das Gefühl des Hungers auch nur vorstellen. Aber, wie gesagt, wir genießen jede Minute.

Michael gefällt besonders gut, dass er hier im Hotel vom Personal mit Sir angeredet wird. Er sagt, er könne sich daran gewöhnen und wünscht sich auch von den Leuten zu Hause (besonders von seinem Schwiegervater) zukünftig so angesprochen zu werden.

4 Kommentare:

  1. so schöööööööööön!!!

    uti

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  2. boaaa :) so wunderschön ! wahnsinn :) tobi und ich freuen uns sehr für euch süßen glückspilze:)

    es gibt genau einen binnenreim :)

    krini :* und tobi !

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  3. tobizzle grüßt ganz besonders SIR michael I.

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  4. nur 2 Binnenreime! Was hab ich jetzt gewonnen???
    :-* Mama

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