Sa wad dee kub,
ihr merkt schon, dass es mit dem Thailändisch immer besser klappt. Ich kann auch schon ziemlich gut lesen und schreiben, nur mit dem Sprechen hapert’s noch was.
Vorgestern sind wir nach Pattaya gefahren. Zwischendurch haben wir ein paar Mal gegessen. Da haben wir uns erst mal die Royal Gardens angeguckt, die sehr beeindruckend sind. Jedes Detail ist perfekt.
Sara hat sogar den Rüssel eines Elefanten geschüttelt. Sie kann es nicht lassen – sie liebt einfach Tiere und Pflanzen. Hier sind ein paar gartentechnische Anregungen für meine Großeltern:
Der Mauloffen
Dann sind wir im Garten noch auf ein paar sehr hübsche Thailänderinnen gestoßen. Wir haben schon viele attraktive einheimische Mädchen gesehen, aber diese hier waren einfach Bombe. Natürlich waren sie alle fett geschminkt, aber das gehört dazu (sie waren kurz vor dem Auftritt einer Show). Nachdem das Treffen mit den Damen vorbei war, erklärte uns Kong, dass all diese Frauen Männer seien. Wir wollten es nicht glauben. Das ging nicht in unsere Köpfe rein. Solch eine Figur und das Gesicht – unmöglich! In Bangkok gerät man aber öfter in solche Situationen und Kong wies auf den einzigen stichhaltigen Beweis hin – den Adamsapfel! Es ist schwierig das schreckliche sowie komische Gefühl zu beschreiben, das man bekommt, wenn man erfährt, dass die wunderschönen Geschöpfe, die einen eben noch angelächelt haben und die Auslöser dafür waren, dass ich mich in meinem Adoniskörper und unwiderstehlichen Charme bestätigt fühlte, Männer sind.
Abends haben wir dann in ein Hotelzimmer eingecheckt, das Kongs Tante gehört. Also das Hotel gehört Kongs Tante. Schrieb ich Hotelzimmer? Verzeiht, ich meinte Hotelsuite. Es ist halt nur ein bisschen ärgerlich, dass wir neben den zwei Schlafzimmern mit Queen-Sized-Betten für 4 Personen, einem Esszimmer, einer Küche, Panoramafenstern, kostenlosem WI-FI, zwei Badezimmern und einem Aufenthaltsraum nur 3 Fernseher in unserer Suite haben. Aber was soll´s. Wir versuchen uns nicht allzu sehr aufzuregen, weil jeder mal in den sauren Apfel beißen muss.
Wie hieß das nochmal – vom Backpacker zum Millionär? Es ist wirklich unglaublich wie gut es uns gerade geht und wie groß die Gastfreundschaft von Kong und seiner Familie ist. Wir genießen es sehr. Es ist nicht zu vergleichen mit unserem bisherigen Backpackerleben. Bis jetzt mussten wir sogar nicht einmal richtig Geld ausgeben und haben schon lange nicht mehr im Auto oder in einem schmutzigen Hostel mit schnarchenden/stinkenden Zimmercompagnons geschlafen. Es ist auch ungewohnt aber schön sich mal um nichts kümmern zu müssen, sondern sich einfach überraschen zu lassen, was einen heute so erwartet.
Als wir unseren Mund wieder zuklappen konnten, sind wir ins Restaurant nebenan essen gegangen (gehört übrigens auch der Tante). Es war sehr nett angerichtet und die Atmosphäre war angenehm. Uns fiel auf, dass wir die einzigen Leute im ganzen Restaurant waren. Irgendwann brachte die Kellnerin die ersten Teller Essen an unseren Tisch und konnte nicht mehr aufhören. Sie brachte mehr und noch mehr Gänge bis der ganze Tisch voll war (Fisch, Steak, Rippchen, Nudeln, Shrimps, Pommes, fried rice, Gemüse und noch ein paar andere Sachen).
keine Angst, sind nicht alle Teller
Nachdem sie den Tisch fast zum kollabieren gebracht hat, war danach ihre Aufgabe uns Wasser nachzuschütten. Das passierte ein paar Mal an diesem Abend. Das Glas musste nur noch drei Viertel voll sein und schon schoss sie wie ein Blitz an den Tisch, um nachzufüllen.
Ich habe mich gefragt, ob der König heute so gut gegessen hat wie wir. Wieder einmal wurde sich verständlicherweise vollgeknallt. Das erinnerte mich an mein Gewicht. Wir haben uns heute Morgen alle drei für jeweils einen Baht (2,5 Euro-Cent) wiegen lassen. Seit dem letzten Bungy Sprung habe ich irgendwie 5kg zugenommen. Damit bräuchte ich momentan sogar ein anderes Seil (falls das irgendwelche Blogleser hier interessieren könnte). Aber man ist ja nur einmal jung.
Als wir mit dem Essen begannen, hat jemand angefangen Klavier zu spielen und zu singen. Es war eine schöne Hintergrundmusik. Er hat uns sogar das Lied für seine Elise vorgespielt, was noch ein bisschen verbesserungsfähig war, jetzt aber perfekt ist.
Ein weiterer Tiefpunkt dieses Tages war, dass nach dem Essen eine Thai-Massage folgte, obwohl wir ja noch ein bisschen voll waren. Aber was soll man auch machen? Weniger essen ist blöd und einen vollen Magen zu haben ist auch nicht optimal bei der Massage. Der saure Apfel wurde wieder ausgepackt. Wir nahmen den Schicksalsschlag sportlich und entschieden uns elegant für eine Fußmassage mit anschließender Massage des restlichen Körpers. Als Backpacker muss man einfach flexibel sein.
Sorry Leute ich muss jetzt auch wieder weg; am Pool warten ein paar Ladies auf mich… hoffentlich sind es auch wirklich welche.









Seit dem letzten Bungy Sprung habe ich irgendwie 5kg zugenommen.
AntwortenLöschenWie war das noch mal mit? -Sarah du siehst so dick aus?
PS Ich hab dich lieb (auch wenn du dick bist)
Ohne scheiß, ob du es mir glaubst oder nicht. Kurz bevor der Eintrag online gestellt worden ist, stand nach diesem Satz noch: "Bald bin ich dann fast schon so dick wie meine amerikansiche Schwester." Dann hab ich es aber doch nicht geschrieben, weil du mir Leid tatest. Vielleicht kommst du immer noch nicht mit deiner Adoption klar.
AntwortenLöschenP.S. Hab dich lieb (auch wenn du aus der braunen Tonne kommst).
Ich mache mir Sorgen um die Säure in eurem Magen (wegen der vielen "sauren Äpfeln") wenns nicht mehr geht und ihr andere Statisten für euer Abenteuer braucht sagt bescheid, ich könnte mich dafür opfern :-)
AntwortenLöschenGruß - det Moni mit dem "Mellzau"