Diese beiden Bilder haben wir heute gekauft...süß oder?

Heute war der schönste Tag in Thailand und einer der schönsten Tage der ganzen Reise. Erst einmal gab es ein großes, leckeres Frühstücksbuffet, bei dem wir endlich nochmal Croissants und Marmelade anstatt Reis und Suppe frühstücken konnten.
Um 9 Uhr wurden wir auch schon von unserem Fahrer abgeholt und zum „Elephant Camp“ gefahren. Der Elefant ist das Nationaltier Thailands und wir hatten Kong schon vor Monaten gebeten, mit uns Elefantenreiten zu gehen. Da der Norden die meisten und interessantesten Möglichkeiten dafür bietet, wurde unser letzter ganzer Tag auch zum Besten in ganz Thailand.
Von der Eincheckstation aus sind wir zuerst mit einem von Ochsen gezogenen Holzwagen zum Start der Elefantensafari geklappert. Es war sehr warm und wir waren froh, nicht zu Fuß gehen zu müssen. Angekommen sind wir auf ein gerüstähnliches Gebäude geklettert und von dort aus direkt auf den Rücken eines großen Elefanten. Oh Mann ist das hoch! Auf dem Elefanten war eine Bank befestigt, die zwar sehr wackelte, aber uns mit ihrem Bügel vor dem Runterfallen schützte. Der Steuermann saß auf dem Kopf des Elefanten und ist mit Hilfe des Rüssels auf- und abgestiegen. Wir sind erst ein bisschen durch den Wald geritten, Berge rauf und runter und haben immer wieder am Wegesrand für 50 Cent Bananen für den Elefanten gekauft, damit er die schwere Last weiter trägt. Wir mussten aufpassen, mit den Köpfen nicht durch die Äste geschleudert zu werden; man ist ja doch ganz schön hoch auf einer Bank auf dem Rücken eines Elefanten. Es wackelt leider so stark, dass man keine schönen Fotos machen kann. Nach ein bisschen Wald ging es sogar noch durchs Wasser, wir sind sicher 10 Minuten durch den Fluss geritten.
Elefanten sind ab sofort meine Lieblingstiere. Das Reiten war so schön und nachher wurde es noch besser. Erst einmal durften wir die Tiere füttern. Man musste nur eine Banane in seine Richtung halten, dann wurde sie einem mit dem Rüssel aus der Hand genommen und in den Mund befördert. Zum Dank nimmt der Elefant dann den Hut von seinem Steuermann und setzt ihn einem auf den Kopf. Dann gibt man ihm noch etwas zu Essen und er nimmt ihn wieder runter. Michael hat sogar einen Kuss auf die Wange bzw. Ohr bekommen, in das der Elefant reingepustet hat. Auf der Farm, auf der wir waren, leben ca. 180 Elefanten; auch Babys, die richtig süß sind und auch schon eine Person tragen können. Jeder ausgewachsene Elefant frisst pro Tag 250kg Nahrung, also Pflanzen, und trinkt 120l Wasser.
Als wir uns endlich vom Füttern dieser genialen Tiere loslösen konnten, haben wir durch Zufall das Schild zu einer Elefantenshow gesehen. Dort wurden die erstaunlichsten Sachen gezeigt und wir haben viele Videos gemacht. Elefanten stehen auf den Hinterbeinen, spielen Fußball und Basketball, rollen schwere Baumstämme auf eine Vorrichtung und gehen voll ab beim Tanzen. Aber das krasseste war eindeutig das Malen. Diese Bilder, die am Anfang des Eintrages stehen, wurden beide von Elefanten gemalt. Und zwar in der Show, wir haben es auf Video! Wir konnten es nicht glauben, obwohl wir es selbst gesehen haben. Diese Elefanten können besser malen als wir! Und wir hatten nicht nur das Glück, diese wundersamen Geschöpfe bewundern zu dürfen, sondern haben es nachher tatsächlich geschafft, beide Bilder zu ergattern! Diese Bilder werden in unserem späteren Haus (also in ca. 8 Jahren) aufgehängt und uns immer an diesen unglaublichen Tag erinnern.
Mit einem Boot wurden wir dann später zurück zum Parkplatz gefahren, wo schon der Fahrer auf uns wartete und uns zum Mittagessen brachte. Es gibt hier wirklich zu jeder Mahlzeit Fleisch und Reis und Suppe. Eigentlich lecker, aber wir haben nach 10 Tagen jetzt genug.
Nachmittags sind wir noch in eine Schlangenshow gefahren bei der, keine 5m von uns, giftige Kobras geärgert wurden. Hui, ich hatte echt Angst und hab mich oft erschreckt. Nach dem Besuch im Alice Springs Reptile Center waren Schlangen ja eigentlich meine Lieblingstiere (weil die so glatt und perfekt sind), aber heute hab ich mir das schnell anders überlegt. Wir sind uns sicher, dass so eine Art von Show in Deutschland keine Genehmigung bekäme, weil das Publikum, freiwillig oder unfreiwillig, stark in die Demonstrationen einbezogen wurde. Am Ende waren wir trotzdem froh sie gesehen (und überlebt) zu haben.
Zurück im Hotel hatten wir noch einmal eine Massage; zwei Stunden für nur 15€ direkt in unserem Zimmer. Diese Massage war sehr entspannend und hat dafür gesorgt, dass wir auch zum Abendessen (Reis und Fleisch und Suppe) fröhlich gestimmt waren. Jetzt fallen unsere Augen zu und wir werden sicherlich von Elefanten träumen. Pias Lieblingstiere waren sie schon immer, wir wissen jetzt ganz genau warum. Gute Nacht! Töröö! (hört sich übrigens mega süß an, wenn die dieses Geräusch machen).
Dieses Essen kostete weniger als 1,50€










...frisst pro Tag 250kg Nahrung...
AntwortenLöschenMichael - ein Elefant? Aber nein, schon 2 Fotos weiter auf dem Fluß: Indiana Michael.
Im Übrigen ist bekannt, dass Elefanten gut malen können. Ich selbst habe mich neulich auf einer Vernissage bei einem Gläschen Sekt sehr gut mit 2 Elefanten über den 'Neoexpressionismus in seiner frühen Phase' unterhalten .