Hey,
Unsere Reise geht langsam zu Ende, deshalb geben wir jetzt noch einmal Gas. Da unsere Tage von morgens bis abends vollgepackt sind, hier nur die Kurzversion:
Von Phuket sind wir vorgestern nach Hong Kong geflogen: fette 8 Mio. Einwohner-Stadt. Am Flughafen haben wir nach über drei Wochen Kong wieder getroffen, der mit uns durch Hong Kong und Macao reisen wird.
Unser Hostel liegt perfekt in der Mitte der Stadt und hat winzig kleine Zimmer. Als wir in Alice Springs bei McDonald's gearbeitet haben, haben wir ein paar Leute aus Hong Kong kennengelernt. Eine davon ist die total herrliche und fröhliche Fanny, die sich netterweise angeboten hat, uns hier alles zu zeigen. Das ist viel cooler als z.B. bei unserer Indochinatour mit einem komischen Guide herumzuwandeln. Es ist so toll, Fanny wieder zu sehen und noch dazu befinden wir uns in der tollsten Stadt, die wir jemals gesehen haben!
Wir kommen hier meistens mit der total sauberen U-Bahn voran, in der man, wie in Singapur, auf gar keinen Fall essen oder trinken darf. Da so viele Menschen auf so einem kleinen Stück Erde leben, gibt es überall Hochhäuser und sogar die Busse und Straßenbahnen sind zweistöckig.


Hong Kong ist supermodern und liegt im Index der 2011 Top 10 Countries of Economic Freedom auf Platz 1 (http://www.heritage.org/index/topten). Im Gegensatz zu den anderen asiatischen Ländern, in denen wir bisher waren (außer Singapur), sprechen hier viele Leute Englisch, was das Kommunizieren einfacher macht. Es gibt tausende von Businessleuten und mega viele Shopping Malls. Wäre Hong Kong nicht so weit von Deutschland entfernt, würde ich sofort hier hin ziehen.
Ganz viele Wünsche in einem Tempel. Diese Spiralen bestehen aus Räucherstäbchen, auf den roten Zetteln stehen die Wünsche (gute Noten, Gesundheit, etc.). Während die Räucherstäbe abbrennen, gehen die Wünsche in Erfüllung :) die Spiralen für die großen Wünsche brennen einen Monat lang
Fotoausstellung in einem riesigen ShoppingcenterGestern Abend haben wir noch zwei Freundinnen von Fanny getroffen. Kaman kannten wir schon; sie hat auch bei McDonald's mit uns gearbeitet. Es war so witzig sie wieder zu treffen. Mittlerweile zu siebt (3xHong Kong, 1xThailand, 3xDeutschland) sind wir dann auf den Peak gefahren, einen Hügel, von dem man eine unglaubliche Aussicht hat.
Es war mittlerweile dunkel, als wir auf dem Hügel angekomen sind. Wir haben noch nie eine so unglaubliche Skyline gesehen. Meine Kamera hat mal wieder versagt, die Schönheit festzuhalten. Von oben sah auch nicht alles so klein aus wie auf den Bildern. Am Aussichtspunkt standen Fernrohre, mit denen man sogar in die Büros und Badezimmer der Hochhäuser gucken konnte. Um Punkt acht startete auch noch eine Lasershow, bei der die Hochhäuser nur so um die Wette blinkten und Strahlen in die Luft schossen. Einer der tollsten Augenblicke unserer ganzen Reise!
Heute, an unserem zweiten Tag in Hong Kong, sind wir wieder an einen berühmten Ort gefahren. Zum Big Buddha. Der Große Buddha ist eine riesige im Wald sitzende Figur, die man sehr gut aus einer Gondel heraus betrachten kann. Dies haben wir auch getan und hatten gleichzeitig noch eine tolle Aussicht über die Stadt und den Flughafen.
Hier in Hong Kong gibt es übrigens die erste internationale Gondelkollektion. Es wurden echte Gondeln aus den verschiedenen Ländern genommen und um die Bergstation der Big Buddhagondel herum aufgestellt.
Zum Abendessen hat uns Fanny in ihre kleine Wohnung eingeladen. Ihre Familie ist echt toll und es war sehr interessant zu sehen, wie eine Familie mitten in Hong Kong im 33. Stockwerk mit einer zwei-Zimmer-Wohnung zurecht kommt. Die Preise für Miete sind hier unglaublich hoch. Aber wenn sich alle gut verstehen und es nicht anders gewohnt sind, lässt es sich gut leben. Obwohl das Essen natürlich nicht geschmeckt hat (wie fast alles, was Asiaten jeden Tag essen) haben wir uns sehr wohl gefühlt und den Abend sehr genossen. Fannys kleine Nichte hat sogar geweint, als wir gegangen sind.

Fazit: Geniales Hong Kong!





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